Netzwerkspeicher - Initiale Einrichtung Synology DS215j

Nachdem ich meine Synology DS215j (auf Amazon anschauen) nun erhalten habe, hier eine Anleitung zur initialen Einrichtung einer Synology mit DSM 5.2.

Ich habe von jedem Installationsschritt Screenshots erstellt. Diese könnt Ihr Euch durch anklicken im Großformat ansehen.

Der Aufruf der Synology erfolgt im ersten Zugriff über die IP. Diese erhält die DiskStation bei mir via DHCP und konnte von mir über die FritzBox ausgelesen werden.

Startbildschirm des Synology DSM 5.2 Setup



Auswahl der automatischen oder manuellen Installation. Wir verwenden hier die automatische und gehen auf „Install Now“



Es erfolgt ein Hinweis, dass alle Daten auf der Festplatte gelöscht werden. Dies muss auch nochmals explizit durch abhaken der Meldung bestätigt werden.
Solltet ihr keine neue Festplatte verwenden, bitte daran denken, vorher eventuell benötigte Daten zu sichern. Diese werden ansonsten unwiderruflich gelöscht.



Zuerst erfolgt eine Initialisierung des Systems.



Anschließend erfolgt ein Download der aktuellen DSM-Version. Ist keine Internetverbindung verfügbar, wird die ältere vorhandene Version des Systems verwendet. Diese lässt sich nachträglich auch ohne weiteres Updaten.



Die Willkommensmeldung bestätigen wir einfach mit „Next“



Anschließend legen wir den Namen und den Administrator-Account für die Synology fest.

Server name: Unter diesem Namen, taucht die Synology später im Netzwerk auf
Username: Euer Benutzername für den Administratoraccout
Password: Hier bitte ein starkes Passwort wählen, es geht schließlich um Eure privaten Daten. Eine Anleitung zum erstellen eines Passwortes findet Ihr in meinem Beitrag Linux: Sichere Passwörter mit pwgen
Share Network Location: Zusätzlich habt Ihr hier die Möglichkeit, Eure Netzwerkeinstellungen an Synology zu übermitteln um Eure Diskstation leichter im Netz zu finden. Davon halte ich ehrlich gesagt gar nichts. Meine Daten haben bei Synology nichts verloren. Am besten Ihr vergebt Eurer Synology eine feste IP und setzt zusätzlich einen Hosteintrag.




Mit dem Klick auf „Next“ bestätigt Ihr anschließend noch die Lizenzvereinbarungen.
Anschließend legen wir die DSM Update Einstellungen fest. Hier bestehen folgende Möglichkeiten:

Automatische Installation: Hiervon würde ich abraten, die Updates sind zwar in der Regel nicht mit großartigen Fehlern belastet aber der Teufel ist ein Eichhörnchen. Diese Art der Updates, sollten nur verwendet werden, wenn eine 100%ige Sicherung der Daten vorhanden ist.
Nur wichtige Updates installieren: Hier verhält es sich, meiner Meinung nach, genauso wie bei den automatischen Updates.
Download der Updates und manuelle Installation: Ich befürworte diese Variante, somit kann ich selbst bestimmen wann Updates installiert werden und bei Problemen gegebenenfalls direkt eingreifen. Ich fahre hier im vorher ein komplettes Backup. Nachteil dieser Variante ist, dass schon ein gewisses Maß an Disziplin vorhanden sein muss, um die Updates in regelmäßigen Abständen einzuspielen. Zusätzlich kann hier noch der Zeitpunkt der Downloads festgelegt werden.




Zusätzliche Pakete

Auf dieser Seite, wird einem die Installation der wichtigsten Pakete empfohlen. Als Neueinsteiger würde ich diese mit „Install“ installieren.
Alternativ kann die Installation auch mit „Skip this Step“ übersprungen werden und die benötigten Pakete anschließend manuell installiert werden.



Es kommt nun noch eine Bestätigung der Lizenzvereinbarungen des Paketcenters.



Während der Installation, sieht man hier den Fortschritt.



Nach Fertigstellung, erhält man eine Information.



QuickConnect

Anschließend kann man noch „QuickConnect“ konfigurieren. Dies ist eine komfortable Möglichkeit, von überall auf seine Daten zuzugreifen. Ich persönlich halte hiervon mal wieder rein gar nichts.
Meine privaten Daten sollen nicht direkt aus dem Internet, im Endeffekt für jedermann der über Zugangsdaten verfügt, erreichbar sein.

Dies realisiere ich immer über einen VPN-Tunnel und zum teilen von Daten an Bekannte verwende ich OwnCloud auf einem externen Server.



Nun habe wir alle Informationen angegeben. Hier können noch anonymisierte Benutzerdaten zur Verbesserung der Software an Synology gesendet werden.
Solche Funktionen verwende ich grundsätzlich nicht, da ich nicht weiß, welche Daten übertragen werden.



Abschließend kommt man auf die Weboberfläche der Synology DiskStation (auf Amazon anschauen) und die Einrichtung ist abgeschlossen.



Wie man sieht, ist die Einrichtung einer Synology kein Hexenwerk und auch ohne Kapitänspatent machbar. Einzig bezüglich der zu übermittelnden Daten, sollte man sich Gedanken machen.


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