Netzwerkspeicher - Netzwerkkonfiguration im Synology DSM 5.2

Im letzten Artikel zur Synology DiskStation DS215j - (auf Amazon anschauen) - habe ich Euch gezeigt, wie diese initial eingerichtet wird.

Hier gehen wir nun auf die wichtigsten Punkte der Netzwerkkonfiguration und speziell die manuelle Vergabe einer IP-Adresse ein. Ich verwende in meinem Heimnetz die IP-Adressen Vergabe via DHCP über die FritzBox (auf Amazon anschauen). Ein Adressbereich wurde von der Vergabe jedoch ausgeschlossen. Dieser ist für Geräte, die eine feste IP-Adresse erhalten sollen.

Grundsätzlich gehe ich nicht auf alle vorhandenen Menü-Punkte ein, sondern nur auf die, die wir auch wirklich benötigen.

Ich habe von der Konfiguration wieder Screenshots erstellt. Diese werden durch anklicken in der vollständigen Größe dargestellt.

Der Aufruf der Synology erfolgt im ersten Zugriff über die IP. Diese erhält die DiskStation bei mir via DHCP und konnte von mir über die FritzBox ausgelesen werden.

Wir loggen uns auf der DSM-Oberfläche ein und wechseln wir auf „Network / General“
Hier bestehen folgende Konfigurationsmöglichkeiten:

Server Name: Änderung des Namens der DiskStation
Gateway Konfiguration: Siehe „Network Interface“
Proxy: Benutzerdaten bei Verbindung über einen Proxy




Anschließend wechseln wir auf den Karteireiter „Network Interface / LAN / Edit“
PPPoE und IPv6 Tunnel werden die meisten wohl eher weniger benötigen.



Hier aktivieren wir den Punkt „Use manual configuration“ und tragen folgende Daten ein:

IP address: eine IP aus dem Pool verwenden, der nicht für DHCP zur Verfügung steht
Subnet mask: Die passende Maske für den Adressbereich (hier 255.255.255.0)
Gateway: Die Adresse eures Gateways (höchstwahrscheinlich die IP Eures DSL-Routers)
DNS Server: Die IP-Adresse eures DNS-Servers (diese Aufgabe wird ebenfalls Euer DSL-Router wahrnehmen)


Den Rest der Einstellungen lassen wir unangetastet und bestätigen mit „OK“

Über die weiteren Karteireiter, könnt Ihr noch eine IPv6 Adresse, sowie die DiskStation als DHCP Server konfigurieren. IPv6 kommt bei mir zur Zeit noch nicht zum Einsatz und DHCP übernimmt mein FritzBox.



Über den Reiter „Traffic Control“ kann die vorhandene Bandbreite für Ports, installierte Pakte sowie im allgemeinen begrenzt werden. Dieser Funktion werde ich bei Bedarf einen eigenen Artikel spendieren.



Abschließend finden wir über den Karteireiter „DSM Settings“ noch zwei wichtige Einstellungen.
Zum einen können hier die Port-Nummern angegeben werden, über die die Weboberfläche erreichbar ist und zum anderen kann hier HTTPS aktiviert werden.

Diese Funktion empfehle ich dringend, damit die Datenübertragung über den Browser verschlüsselt verläuft.



Soweit ein Überblick über die Netzwerkkonfiguration.

Verwendet Ihr DHCP und wollt keine statische IP-Adresse vergeben, könnt Ihr über Euren Router in der Regel auch einstellen, dass die Synology immer die gleiche IP-Adresse zugewiesen bekommt. Ich bevorzuge jedoch die statische Vergabe, dies ist aber reine Geschmacksache.
Wichtig ist nur, dass Ihr die Synology (auf Amazon anschauen) immer über die gleiche Adresse ansprechen könnt um Probleme mit automatisierten Zugriffen und Aufgaben zu vermeiden.


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