Virtualisierung - VM unter VMware ESXi erstellen

Nach dem jetzt VMware ESXi soweit installiert und eingerichtet ist, werde ich Euch heute noch zeigen, wie man eine VM anlegt.

Hierzu verbindet Ihr Euch wieder mit dem „VMware vSphere Client“ auf Euren ESXi Host.

Über „Datei / Neu / Virtuelle Maschine …“ (Strg + N) starten wir das Erstellen.

Hier könnt Ihr auswählen, ob Ihr eine „Typische“ oder „Benutzerdefinierte“ Installation durchführen wollt. Ich empfehle hier, immer die „Benutzerdefinierte“ zu verwenden, dann könnt Ihr alle Einstellungen direkt vornehmen und müsst dies nicht anschließend noch über „VM-Einstellungen bearbeiten“ durchführen.



Anschließend vergebt Ihr einen „Namen“ für die VM.



Nun wählt Ihr den hinzugefügten Speicher aus, auf dem die VM angelegt werden soll.



Um sämtliche Funktionen Eurer ESXi-Version verwenden zu können, sollte Ihr immer die höchst mögliche „Hardwareversion“ auswählen. Bedenkt aber, Ihr könnt die VM dann auf älteren ESXi-Varianten nicht ohne weiteres verwenden. Solltet Ihr also noch eine ältere Version von ESXi im Einsatz haben und die VM dort verwenden wollen, wählt eine dementsprechend niedrigere „Hardwareversion“ aus.



Als nächstes wählt Ihr das „Gastbetriebssystem“ aus, dass Ihr in der VM installieren möchtet.



Gefolgt von der Anzahl der CPU. Hier spielt es keine Rolle, ob Ihr 2 Sockel mit je einem Kern, oder einen Sockel mit 2 Kernen auswählt. Es wird immer wie 2 Prozessoren behandelt.



Als nächstes wählt Ihr den Arbeitsspeicher aus. Ich richte mich hier in der Regel nach der „Empfohlenen Standardmenge für dieses Gastbetriebsystem“, außer ich weiß im Voraus, dass ich mehr oder weniger benötige.



Anschließend wählt Ihr die „Anzahl“ der „Netzwerkkarten“, das „Netzwerk“ sowie den „Adapter“ aus. Wenn kein Grund besteht, würde ich immer den vorgegebenen „Adapter“ verwenden. Hier stellt man sicher, dass das Betriebssystem diesen auch erkennt und von Haus aus installieren kann.

Zusätzlich könnt Ihr festlegen, ob die Netzwerkkarte direkt beim einschalten verbunden werden soll.

Solltet Ihr kein „Netzwerk“ eingerichtet haben, erhaltet Ihr nur die Auswahl „VM Network“.



Die folgende Einstellung, belassen wir ebenfalls auf der vorgegebenen Auswahl.



Nun könnt Ihr auswählen, ob Ihr eine „Neue virtuelle Festplatte erstellen“, eine „Vorhandene virtuelle Festplatte verwenden“, oder „Keine Festplatte erstellen“ wollt. Wir werden jetzt eine „Neue virtuelle Festplatte erstellen“



Im nächsten Schritt wählt Ihr die „Festplattengröße“ aus. Hier würde ich eher weniger als mehr verwenden. Vergrößern kann man die Platte jederzeit, nur verkleinern ist nicht ohne Aufwand möglich.

Unter „Festplattenbereitstellung“ könnt Ihr wählen, wie der Speicher bereit gestellt werden soll:

„Thick-Provision Lazy-Zeroed“: Schnelle Erstellung der Platte, etwas schlechtere Performance. Kompletter Speicher wird belegt.
„Thick-Provision Eager-Zeroed“: Langsame Erstellung der Platte, mit der besten Performance. Kompletter Speicher wird belegt.
„Thin Provision“: Schnelle Erstellung der Platte, es wird nur der wirklich verwendete Platz zugewiesen. Schlechteste Performance und Gefahr durch Überbelegung der Platte. Dies kann zum vollaufen der Platte und somit zum Stillstand der VM’s führen. Im schlimmsten Fall, kann es zu beschädigten VM’s kommen.

Ich persönliche, verwende grundsätzlich „Thick-Provision Lazy-Zeroed“.

Unter „Speicherort“ könnt Ihr noch auswählen, ob die Festplatte „Gemeinsam mit der virtuellen Maschine gespeichert“ werden soll, oder ob Ihr diese auf einem anderen Speicher ablegen wollt.



Folgende Einstellungen behalten wir wieder bei.



Zum Abschluss erhalten wir nochmals eine Übersicht der Einstellungen und können diese, bei Bedarf, mit „< Zurück“ nochmals ändern.



Nach dem Erstellen der virtuellen Maschine, könnt Ihr mit der Installation beginnen. Dies werde ich Euch noch in einem getrennten Beitrag zeigen.

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